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Via Claudia Augusta

Von der Donau über die Alpen an die Adria

Die Länge des Via Claudia Augusta-Radweges mit Start in Donauwörth und Endziel Venedig beträgt je nach Wahl der unterschiedlichen Varianten ungefähr 785 Kilometer ohne Ausflüge. Die Strecke nach Ostiglia am Po ist rund 690 Kilometer lang.

Die Wegequalität des Radweges zwischen Donau und Adria ist je nach Gebiet und Land sehr unterschiedlich. Teilweise ist der Radweg als Familienradweg einzustufen und abschnittsweise als anspruchsvolle Mountainbike-Strecke. Von Donauwörth bis zur deutsch-österreichischen Grenze verläuft die Route großteils entlang des Lechs auf einem ausgebauten Radweg, oder auf asphaltierten Wirtschaftswegen und Landstraßen. Es gibt auch einige kurze unbefestigte Abschnitte wie bei Nordheim, bei Königsbrunn, zwischen Kleinaitingen und Graben und bei


In Österreich ist der Radweg ab der Grenze bis Imst teilweise ausgebaut. Er verläuft zum Großteil auf vorhandenen Wirtschaftswegen, Dorfstraßen und teilweise auf unbefestigten Schotterwegen über den Fernpass und andere Erhöhungen. Ab Imst verläuft die Strecke auf dem Inn-Radweg bis zur Kajetansbrücke. Dann beginnt wieder ein schwieriger, steiler Abschnitt über den Finstermünzpass bis Nauders. In Zukunft wird die Radroute über Altfinstermünz nach Hochfinstermünz und von dort mit dem Shuttle weiter führen. Ab Nauders verläuft der Weg leicht ansteigend über den Reschenpass nach Südtirol auf einem Radweg. In Italien verläuft der Radweg zum Großteil auf asphaltierten Radwegen entlang der Etsch bis nach Verona. Hinter Verona bis Ostiglia gelangen Sie auf ruhigen Landstraßen und Wirtschaftswegen an den Po. Die Strecke an die Adria beginnt in Trento mit einem Bus-Shuttle, ab Pergine Valsugana radeln Sie zuerst auf asphaltierten Straßen, danach auf einem asphaltierten Radweg entlang des Brenta-Flusses bis Borgo Valsugana. Hier teilt sich die Route wieder, entweder weiter auf dem Radweg im Brentatal und dann auf ruhigen Straßen nach Feltre oder ab Castelnuovo auf ruhigen, asphaltierten Bergstraßen. Zwischen Feltre und Venedig wechselt die Routenbeschaffeheit je nach Variante. Meist fahren Sie auf asphaltierten ruhigen Straßen, nur selten gibt es unbefestigte Wegstücke, bis Falzè auch immer wieder stärkere Steigungen und verkehrsreichere Wegstücke.

Auch die Beschilderung fällt je nach Land sehr unterschiedlich aus. In Deutschland ist der Via Claudia Augusta-Radweg durchgehend bis zur Grenze mit quadratischen Schildern bestückt. Diese sind weiß, darauf sind die drei Bögen der Via Claudia dargestellt, darunter steht in schwarz auf orange Via geschrieben und darunter Claudia Augusta. In Österreich ist die Beschilderung häufiger, aber die Schilder sind viel kleiner. Außerdem gibt es in Österreich auch Bodenmarkierungen. In Südtirol treffen Sie auf die Beschilderung des Vinschgau- bzw. Etschtal-Radweges. Im restlichen Italien gibt es nur abschnittsweise Beschilderung für die Via Claudia Augusta.

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